Während der Bauausschuß mehrheitlich gegen die Anlage gestimmt hat, wurde eine Woche darauf das Land vermessen...

Am Dienstag, den 24.05. tagen die Stadtvertreter*innen und werden dann nochmals über den geänderten Antrag von

Frau Mewes abstimmen.

Diese Abstimmung hat keinerlei Auswirkungen auf die endgültige Entscheidung!

Und dennoch würde ein dagegenstimmen zeigen, dass eine solche Anlage nicht gewollt ist und es an der Zeit ist, solche Vorhaben nicht zu unterstützen.

 

Meine kurzen Anfragen an Frau Stefanie Mewes bleiben indess ohne Antwort.


Eine zweite Anlage gleicher Größe ist inzwischen für Qualzow/Roggentin geplant.


Bitte die Petition (https://weact.campact.de/petitions/massentierhaltung-beenden-keine-weitere-legebatterie-in-mirow) unterschreiben und an Bekannte und Freunde weiterleiten...

 


Und auch bei Feldberg soll eine Anlage entstehen. Dort geht es um 40.000 Hühner!

Auch diese Petition (https://weact.campact.de/petitions/keine-legehennenanlage-in-cantnitz-feldberger-seenlandschaft) können Sie gern unterschreiben.

Hier der Link zur Internetseite der Bürgerinitiative in der Feldberger Seenlandschaft:

www.buergerinitiative-cantnitz.de

Der Informationsflyer kann hier heruntergeladen

und per Mail etc. verschickt oder/und ausgedruckt werden.

Download
infoflyer_mirow_gegen_massentierhaltung.
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Wichtig!

Egal, ob Sie hier wohnen oder zu Gast sind:

Bitte schreiben Sie eine Einwendung an das Bauamt in Waren.

Alle Einwendungen müssen bearbeitet werden!

Fertige Textvorlagen finden Sie unter folgendem Link:



 

 

Um Mirow herum gibt es bereits einige Anlagen zur Massentierhaltung.

Mehr als 300.000 Hühner produzieren im Umkreis von 10 km Eier ohne Ende, haben ein  elendes Leben und schenken uns, wenn sie nicht vorher gestorben sind oder einfach nur getötet wurden, ihr billiges Fleisch als Suppenhuhn.

 

Nun ist eine weitere Anlage in Planung.

Zwischen Mirow und Peetsch soll eine Legehennenanlage für zunächst 12.000 Hühner gebaut werden.

 

Dieses geschieht in einem vereinfachten Genehmigungsverfahren,

in das die Öffentlichkeit nicht einbezogen werden muss.

Viele Gründe sprechen aus unserer Sicht gegen eine solche Anlage:

 ·      Massentierhaltung hat nichts mit artgerechter Tierhaltung und Tierwohl zu tun. Durch die hohe Konzentration innerhalb der industriellen Massentierhaltung, gekennzeichnet durch die nicht artgerechten Haltungsbedingungen und die zu hohe Anzahl der Tiere je Stalleinheit besteht ein erhöhtes Risiko der Beeinträchtigung von Umwelt und Anwohnern, und in unserer Region insbesondere des Tourismus.

 

·        Das Genehmigungsverfahren für Anlagen unter 15.000 Legehennen wird vereinfacht durchgeführt. Es muss kein Nachweis erbracht werden, dass zu keiner Zeit und in keiner Form eine Gefährdung der Gesundheit von Lebewesen oder eine Gefährdung der Umwelt von der geplanten Anlage ausgehen kann. Die Emission von Keimen, Viren, Pilzen, Geruch, Bioaeroslen, die Nitratbelastung des Grundwassers und eine erhöhte Belastung mit Feinstaub, die im Zusammenhang mit Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen stehen werden nicht berücksichtigt.

 

·        Seit dem Herbst des vorletzten Jahres mussten wegen der Vogelgrippe bereits 230.000 Tiere getötet werden. Die Tierseuchenkasse MV entschädigte die Halter hierfür mit ca. 3,4 Mio. Euro. Die Annahme, dass ausschließlich Wildvögel Treiber in der Verbreitung der Vogelgrippe sind, ist umstritten. Vielmehr wird den Massennutztieranlagen dabei eine Bedeutung beigemessen.

 

·        Andere Krankheitserreger können auch von Nutztieren auf die Wildvögel über gehen. Somit besteht in der Nähe größerer Ansammlungen von wildlebenden Wasservögeln bzw. Zugvögeln, wie sie, um Peetsch herum zu finden sind, grundsätzlich ein erhöhtes Risiko des Übergangs von Infektionen mit diesen Erregern.

 

·        Gerade in den letzten Jahren mehren sich epidemiologische Studien, die Gesundheitsgefahren durch Massentierhaltung im Allgemeinen und Geflügelhaltung im Besonderen zeigen. Mehrere Studien belegen erhöhtes Auftreten von Lungenkrankheiten in der Bevölkerung in einem Radius von 500 m bis 1 km um Geflügelanlagen herum.

 

·        Wir sehen uns als Tourismusregion und nicht als Hühnermastparadies. Wie wird das Bild unserer Region geprägt? Der naturnahe Tourismus ist eines der großen Entwicklungspotenziale ländlicher Räume. Hier entstehen sichere, standortgebundene Arbeitsplätze. Mit dem Bau einer (weiteren) Legehennenanlage sehen wir den touristischen Wert unserer Region gefährdet.

 

·        Im Vordergrund der behördlichen Bemühungen sollte das Wohl der ganzen Bevölkerung und nicht den Profit eines einzelnen Unternehmers stehen

 

Unmittelbar in der Nähe der geplanten Anlage befinden sich das Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet Mirower Holm,
ein ausgewiesenes und geschütztes Biotop und zwei durch die EU ausgewiesene Flora Fauna Habitat Gebiete (Mirower Holm
und Kleinseenlandschaft zwischen Mirow und Wustrow).